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Kommt, alles ist bereit“- Weltgebetstag aus Slowenien

Es hat sich gut bewährt, den Weltgebetstag am Samstag mit einem Frühstück und dem anschließenden Gottesdienst zu feiern. Deshalb lädt die Bergkirchener Gemeinde alle Interessierten aus den Gemeinden Talle und Retzen herzlich ein am Samstag, 2. März, um 9.30 Uhr zum Frühstück ins Gemeindehaus und um 11 Uhr zum Gottesdienst in die Kirche. Das Thema ist von Frauen aus Slowenien vorbereitet worden: „Kommt, alles ist bereit“. Seine zentrale Bibelstelle ist das Gleichnis vom Festmahl (Lk 14,13-24). Wir sind eingeladen uns mit allen Menschen rund um den Globus an einen Tisch zu setzen und Platz zu machen, besonders für die, die niemand „auf dem Schirm hat“.

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Slowenien spielt eine interessante Rolle in Europa: Der jungen Demokratie mit kommunistischem Erbe fällt es leicht, Mittlerin zwischen Ost und West, Nord und Süd zu sein, schließlich ist das Land schon lange Knotenpunkt internationaler Wanderungs- und Handelsströme.

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Bibliodrama zu Markus 3,1-6 (Jesus heilt am Sabbat einen Mann mit einer gelähmten Hand)

Am Samstag, 30. März, findet von 9.30 bis 16 Uhr im Gemeindehaus Bergkirchen ein Bibliodrama zu Markus 3,1-6 (Jesus heilt am Sabbat einen Mann mit einer gelähmten Hand) statt. »Wir wollen uns einen Tag Zeit nehmen, um die Heilungserzählung von Markus 3,1-6 mit allen Sinnen wahrzunehmen und in Rollenspiel und Gespräch zu erleben, wie diese Geschichte uns heute bewegen kann«, unterstreicht Pfarrerin Cornelia Wentz. Bibliodrama ermöglicht eine mehrdimensionale Erfahrung eines Bibeltextes, Gefühl und Verstand werden angesprochen, das eigene Leben und die biblische Geschichte begegnen einander auf spielerische Weise.

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Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur Neugierde und die Bereitschaft, sich miteinander einzulassen auf einen faszinierenden Text und dabei buchstäblich und im übertragenen Sinne in Bewegung zu kommen.

Zur Dozentin: Die Neutestamentlerin Annette Merz unterrichtet angehende Pfarrerinnen und Pfarrer an der Protestantisch-Theologischen Universität Groningen in den Niederlanden. Bibliodramatische Zugänge zur Bibel gehören dabei auch zum Unterrichtsstoff.

Ihre Ausbildung zur professionellen Begleiterin von Bibliodrama in der existentiell-pastoralen Methode und in der körper- und spielzentrierten Methode hat sie beim Centrum für Bibliodrama abgeschlossen.  Kostenbeitrag: 10 Euro, Mittagsimbiss bitte selbst mitbringen. Um Anmeldung im Gemeindebüro Bergkirchen bis Mitte März wird gebeten.

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„Die Gute Nachricht“: Das neue Krippenspiel beginnt am 10. November

»Die Gute Nachricht« ist die neue Zeitung, die Herodes in Auftrag gibt, um selbstherrlich seine Macht zu zeigen. Ähnlichkeiten mit lebenden Herrschern unserer Zeit sind rein zufällig… und durchaus beabsichtigt. Eine flinke Reporterin und ihre junge Praktikantin werden losgeschickt, um Interviews zu führen und Berichte zu schreiben. „Herodes: Hier waren eben drei Männer von irgendwo anders. Angeblich soll hier bei uns ein König geboren werden. Das ist zwar unmöglich, aber geh‘ dem mal nach und berichte mir. Aber schreib nichts davon in die neue Zeitung. In „Die gute Nachricht“ kommen nur meine Geschichten. Ist das klar? – Reporterin: »Alles klar, Majestät. Ich breche sofort auf.«

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Wen die beiden dabei alles treffen und was sie erleben, das zeigen wir am 2. Weihnachtstag! Dazu brauchen wir viele Mitspielende: 16 kleine Rollen mit ganz wenig Text, eine mittelgroße (Herodes), 2 große Rollen (Reporterin und Praktikantin) und 2 Schafe (ohne Text).

Am 2. Weihnachtstag um 17 Uhr wollen wir dieses Stück im Familiengottesdienst aufführen. Wenn Du Lust hast hierbei mitzuspielen oder beim Kulissenbau oder Technikteam mitzuhelfen, dann komm doch am Samstag, dem 10. November um 12:00 Uhr zum Gemeindehaus Bergkirchen, wenn das neue Stück vorgestellt wird und die Rollen verteilt werden. Geprobt wird dann meistens samstags von 10 bis 11.30 Uhr szenenweise. Du bekommst einen Probenplan, wenn es soweit ist. Wenn Du am 10. November nicht dabei sein kannst, aber trotzdem mitspielen möchtest, melde Dich bitte vorher bei Pastorin Cornelia Wentz.

Das Team freut sich auf Dich!

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Robin Wagner (2. von rechts) ist in Bergkirchen als Prädikant eingeführt worden. Mit im Bild Prädikant Peter Homburg (links), Pfarrerin Cornelia Wentz und Superintendent Dr. Andreas Lange.

Frischer Wind in Bergkirchen

Ein Politiker auf der Kanzel? Das funktioniert, meint Robin Wagener. Er ist seit Juni in Bergkirchen als Prädikant tätig. In einem LZ-Interview verriet er,  was Job, Hobby und den Glauben verbindet. Wir geben das Interview an dieser Stelle wider, mit freundlicher Genehmigung der Lippischen Landeszeitung:

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»Im Studium wollte ich Pfarrer werden«

Familie, Sport, Politik - Robin Wageners Terminkalender ist eigentlich immer gut gefüllt. Und doch hat sich der Salzufler dazu entschieden, sich noch ein weiteres Amt aufzubürden: Ab sofort ist er als Prädikant, also Laienprediger, in Bergkirchen tätig. Wie es dazu kam und warum ihm gerade dieses Ehrenamt so am Herzen liegt, verrät er im LZ-Gespräch.

Herr Wagener, Sie haben ja ein paar aufregende Tage hintersich…

Robin Wagener: Das stimmt. Zum einen bin erneut in den Landesvorstand der Grünen in Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Und zum anderen darf ich ab sofort offiziell als Prädikant der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bergkirchen tätig sein.

Jurist, Politiker und jetzt Prädikant - wie kriegen Sie das zeitlich alles unter einen Hut?

Wagener: Natürlich ist das alles zeitintensiv. Aber mir war es schon so lange ein Anliegen, mich aktiv in der Kirche einzubringen. Jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit.

Dabei hatten Sie die doch schon früher...

Wagener: Tatsächlich hatte ich während meines Jura-Studiums überlegt, umzuschwenken und doch noch Pfarrer zu werden. Schließlich komme ich aus einer Pfarrersfamilie. Glaube und Gottesdienst waren mir schon immer sehr wichtig.

Aber Sie haben sich für die Karriere als Jurist entschieden.

Wagener: Auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Heute kann ich beides sein: hauptberuflich Richter und ehrenamtlich Prädikant.

Wie aufwendig ist die Ausbildung zum Prädikant?

Wagener: Normalerweise durchläuft man eine Reihe von Wochenend-Kursen, um die Theorie zu erlernen. Ich bin einen neuen Weg gegangen und habe vor rund zwei Jahren mit einem Fernstudium der evangelischen Kirche in Deutschland begonnen. Die Praxis habe ich dann hier in Bergkirchen erlernt.

Die Prüfung haben Sie bestanden - ab sofort werden sie einmal im Vierteljahr in der Kirche zu Bergkirchen den Gottesdienst leiten. Geht auf der Kanzel manchmal der Politiker mit Ihnen durch?

Wagener: (lacht) Auf keinen Fall. Wenn ich vor Parteifreunden spreche, dann gebe ich meine eigene politische Meinung wieder. In meiner Funktion als Prädikant habe ich einen ganz anderen Anspruch: Das, was ich sage, muss mit dem übereinstimmen, was unser christliche Glaube vorgibt. Das ist deutlich mehr, als nur meine eigenen Überzeugungen vorzutragen. Und es geht dabei eben nicht um Politik, das ist mir sehr wichtig.

Hilft die Erfahrung als Politiker trotzdem?

Wagener: Definitiv - die ein oder andere Rede habe ich ja schon geschrieben (schmunzelt). Und letztlich machen meine Persönlichkeit verschiedene Facetten aus: die des Politikers, die des Juristen und eben die des Christen.

Das Gespräch führte LZ-Volontärin Alexandra Schaller
Lippische Landes-Zeitung Lippische Landes-Zeitung, Mittwoch 27. Juni 2018

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Offene Kirche Bergkirchen

Immer sonntags von 15 bis 18 Uhr in den Monaten Mai bis Oktober ist die Kirche am Wand in Bergkirchen für Besuchende geöffnet. Die Erfahrungen der Kirchenführer mit den Gästen von Nah und Fern waren im vergangenen Jahr positiv. Wer einen oder mehrere Sonntage diesen Dienst in der offenen Kirche übernehmen kann, melde sich bitte im Gemeindebüro, Telefon (05266) 1850, oder per Mail.


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