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Musik für Spaziergänger

Violine und Klavier
Am Sonntag, 7. Oktober, endet um 16.30 Uhr die Reihe „Musik für Spaziergänger“ in der zum Erntedankfest geschmückten Kirche zu Bergkirchen. Zu Gast ist die Dozentin für Klavier der Musikhochschulen Hannover und Bremen Yasko Linnartz und Gisela Müller, Mitglied des Orchesters der Frankfurter Oper. Auf dem Programm steht die Sonate für Klavier und Violine G-Dur KV 379 von Wolfgang Amadeus Mozart, der Liebestraum für Klavier Nr. 3 As-Dur von Franz Liszt und die „Kreutzersonate“ für Klavier und Violine Nr. 9 op. 47 in A-Dur von Ludwig van Beethoven. Der Liebestraum ist ein sehr bekanntes Nocturne auf das Lied „O lieb, so lang du lieben kannst“ auf einen Text von Ferdinand Freiligrath und erschien 1850. Die Anfangsmelodie taucht im Werk immer wieder auf, wenn gleich in variierter Form. Die „Kreutzersonate“ entstand 1802 und ist dem französischen Violinisten Rodolphe Kreutzer gewidmet, der sie ironischerweise nie gespielt und sogar für unspielbar erklärt hat. Das etwa 40-minütige Werk ist charakterisiert durch Klangfülle (die Violine beginnt mit einem mehrstimmigen Solo), Virtuosität, überraschende Modulationen, weite melodische Bögen und abwechslungsreiche Sätze – vom furiosen ersten Satz über den meditierenden zweiten bis zum jubelnden Finale.

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte gesammelt.
Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.

Gisela Müller, geb. 1979, erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sieben Jahren. Schon vor dem Studium wurde sie von namhaften Violinpädagogen wie Boris Goldstein und Prof. Gorjan Kosuta unterrichtet. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover zuerst bei Prof. Jens Ellermann, später dann bei Prof. Ulf Schneider, bei dem sie das Studium 2009 mit dem Konzertexamen abschloss. Gisela Müller nahm an zahlreichen Meisterkursen teil und errang mehrere Preise bei „Jugend musiziert“. Sie war Mitglied in unterschiedlichen Orchestern wie dem Gustav Mahler Jugendorchester und dem European Union Youth Orchestra, dort auch als 2. Konzertmeisterin. Dort spielte sie unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenasy, Bernhard Haitink und Loorin Maazel. Seit 2006 ist sie Mitglied in den ersten Violinen der Frankfurter Oper.

Yasko Linnartz studierte in Japan an der Sakuyo Musikhochschule. Ihr Aufbaustudium setzte sie in Deutschland in der Klasse von Prof. Schnurr an der Hochschule für Musik in Detmold fort und beendete dies mit dem Konzertexamen. Meisterkurse bei Konrad Hansen, Prof. Konrad Richter und Prof. Hans Leygraf begleiteten ihre musikalischen Studien. Die Pianistin konzertierte als Solistin u. a. mit der Wiener Kammerphilharmonie, dem Staatstheater Kassel, dem Detmolder Kammerorchester und den Berliner Symphonikern. Des Weiteren liegen diverse Rundfunk- und Fernsehaufnahmen vor. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Künstler wie Bruno Schneider, Isabelle Faust und Latica Honda- Rosenberg. Yasko Linnartz war in der Zeit von 1995 bis 2005 Dozentin an der Hochschule für Musik Detmold. Seit 2001 ist sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover tätig und seit 2011 zusätzlich noch an der Hochschule für Künste in Bremen.


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