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Romantische Höhepunkte der Klavierliteratur

Am Sonntag, 8. November beginnt die Reihe „Winterkonzerte mit der Hochschule für Musik Detmold“ in der Kirche zu Bergkirchen. Mit dem preisgekrönten französischen jungen Pianisten Alexandre Chenorkian setzt sich die Kooperationsreihe zwischen der Hochschule für Musik Detmold und der Kirchengemeinde Bergkirchen fort. Passend zum Herbst zeigt sich Chenorkian, der noch 2019 mit dem Sinfonieorchester des Orchesterzentrums NRW auf Tournee ging, von seiner innigen Seite: Mit der A-Dur-Sonate von Franz Schubert eröffnet der Pianist sein Konzert. Kritiker bezeichnen dieses als die klangschönste und „pianistischste“ des Sonatenwerkes, die in Franz Schuberts kompositorischem Gesamtschaffen eine markankte Stellung einnimmt. Zur Singstimme wird das Klavier bei Liszts Transkription der beiden Schubert-Lieder „Auf dem Wasser zu singen“ und „Gretchen am Spinnrade“. Ebenso eine Nähe zur romantischen Lyrik zeigt die Ballade op. 52 des polnischen Komponisten Frédéric Chopin.

Die Besucherzahlen sind eingeschränkt und es gibt zwei gleiche Konzerte um 15 Uhr und um 17 Uhr. Es wird eine Mund-Nasen-Bedeckung benötigt, die bei einem Inzidenzwert im Kreis Lippe von unter 35 auf den Sitzplätzen abgenommen werden kann. Eintrittskarten für 10,-/15,-/20,-/25,- € kann man unter musik@bergkirchen.net bestellen. Restkarten gibt es an der Tageskasse eine halbe Stunde vor dem Konzert. Weitere Informationen bekommt man unter www.bergkirchen.net

Am 8. November gibt der französische Pianist Alexandre Chenorkian einen Solo-Abend. Dort präsentiert er ausgewählte Werke des romantischen Klavierrepertoires. Passend zum Herbst zeigt sich Chenorkian, der noch 2019 mit dem Sinfonieorchester des Orchesterzentrums | NRW auf Tournee ging, von seiner innigen Seite: Mit der A-Dur-Sonate von Franz Schubert eröffnet der Pianist sein Rezital. Das Werk gehört zu den letzten drei komponierten Klaviersonaten Schuberts. Kritiker bezeichnen dieses als die klangschönste und „pianistischste“ des Sonatenwerkes, die in Franz Schuberts kompositorischem Gesamtschaffen eine markankte Stellung einnimmt. Zur Singstimme wird das Klavier bei Liszts Transkription der beiden Schubert-Lieder „Auf dem Wasser zu singen“ und „Gretchen am Spinnrade“. Beide Werke gehören mit zu den beliebtesten Schätzen des romantischen Liedrepertoires. Sie basieren ursprünglich auf Gedichten von Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg und Johann Wolfgang von Goethe. Ebenso eine Nähe zur romantischen Lyrik zeigt die Ballade op. 52 des polnischen Komponisten Frédéric Chopin. Wie kein anderer vermochte der Komponist die Form des poetischen Erzählens mit dem Klavier zu verknüpfen.

Alexandre Chenorkian wurde 1994 in Aix-en-Provence, Frankreich geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Nachdem er am Konservatorium von Aix-en-Provence einen ersten Preis für Klavier erhalten hatte, setzte er sein Studium am Pariser Konservatorium in den Klassen von Denis Pascal, Michel Béroff und Marie-Josèphe Jude fort. Außerdem studierte er dort Harmonie, Kontrapunkt und Analyse.

Im Anschluss daran trat er in die Klasse von Prof. Elena Margolina-Hait an der Hochschule für Musik Detmold ein, absolvierte dort seinen Masterabschluss und bereitet sich derzeit auf sein Konzertexamen vor. Alexandre Chenorkian konzertierte während seines Studiums bei verschiedenen Festivals in Frankreich. Weiterhin gab er Konzerte in Italien, Deutschland und Schweden.

Neben bedeutenden Preisen in seinem Heimatland gewann der junge Franzose den zweiten Preis beim Steinway-OWL-Wettbewerb in Deutschland (2017). Sein jüngster Erfolg ist der 1. Preis beim Chopin+ Wettbewerb der Kurd Aschenbrenner Stiftung in Köln. Bei der 27. Ausgabe des internationalen Clara Haskil Wettbewerbs (2017) in der Schweiz wurde er Halbfinalist.

Eine Tournee mit dem Sinfonieorchester des Orchesterzentrum Dortmund | NRW unter dem Dirigat von Alexander Rumpf führte ihn in das Detmolder Konzerthaus, den Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie den Kammermusiksaal Dortmund.

Als begeisterter Kammermusiker gründete er zusammen mit dem französischen Pianisten Melvil Chapoutot das Duo „Petrouchka“. Seit 2019 ist er Artist in Residence bei der „Queen Elisabeth Music Chapel“ – einem exklusiven Stipendienprogramm für hochbegabte Musiker  in Belgien – wo er Unterricht bei den Pianisten Louis Lortie und Avedis Kouyoumdjan erhält. 

 


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