UA-35642729-1
Menü

Musikkalender

Musik für Spaziergänger

„Lieder ohne Worte“
Sonntag,
1. Oktober, 16.30 Uhr
Konzert für Klarinette & Klavier
in der zum Erntedankfest geschmückten Kirche
Gershwin 3 Preludes,
Mendelssohn 3 Lieder ohne Worte, Bernstein Sonata,
Paul Ben-Haim 3 Lieder ohne Worte,
Gershwin Rhapsody in Blue

Klarinette: Markus Schön, Soloklarinettist der Bayerischen Staatsoper München,
Professor an der Universität Graz
Klavier: Yasko Linnartz, Dozentin der Musikhochschulen Hannover und Bremen

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte gesammelt.
Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.

Der Titel „Lieder ohne Worte“ geht zurück auf die 48 so unterschiedlichen Klavierstücke in Liedform von Felix Mendelssohn Bartholdy. Schon im engsten Freundeskreis des Komponisten arrangierte man die Lieder für ein Melodieinstrument und Klavier. In dieser Tradition wird hier die Klarinette einige Lieder singen. Wie alle Komponisten, deren Werke in diesem Konzert erklingen, war auch der Münchner Paul Frankenberger jüdischer Herkunft. Nach seiner Emigration nach Israel (damals noch Palästina) nannte er sich Paul Ben-Haim. Seine „3 Lieder ohne Worte“ sind inspiriert von der Landschaft seiner neuen Heimat und ihrer Volksmusik, dem Klezmer. Auch in Leo Weiners ungarisch beseelter Ballade op.8 und in George Gershwins jazzigen Preludes wird man jüdische Wurzeln hervorschimmern hören, wohingegen Leonard Bernsteins genial konstruierte Klarinettensonate zu anderen Ufern aufbricht: Sie beginnt in hindemithscher Strenge und mündet ausgelassen in lateinamerikanische Rhythmen, wie wir sie aus der West Side Story im Ohr haben.

Musik für Spaziergänger

Carmen“
Am Sonntag, 22. Oktober, endet um 16.30 Uhr die Reihe „Musik für Spaziergänger“ 2017 in der Kirche zu Bergkirchen. Zu Gast ist das Ensemble „ARIE DUO“ mit der Ungarin Anita Farkas (Querflöte) und dem Peruaner Juan Carlos Arancibia (Gitarre). Auf dem Programm stehen südamerikanische und klassische Werke, die uns in eine temperamentvolle, rhythmische und leidenschaftliche Welt der Musik entführen. Hier trifft der brillante Klang der Querflöte auf den sanften Klang der Gitarre. Wer „Carmen noch nie Tango tanzen sah“, sollte dieses Konzert besuchen. Werke wie die bekannte Carmen-Fantasie von Sarasate kommen zur Aufführung - klug bearbeitet für Querflöte und Gitarre. Werke von Piazolla, aus der Fledermaus von Johann Strauss oder die Carmen-Suite von Francois Borne stehen ebenfalls auf dem Programm. Auf sehr unterschiedliche Weise werden uns so mehr oder weniger vertraute Facetten der „Carmen“ begegnen.
Die ungarische Flötistin Anita Farkas und der peruanische Gitarrist Juan Carlos Arancibia lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik Detmold kennen und spielen seit 2008 als Duo zusammen. Die Konzerttätigkeit der jungen Musiker als Duo und als Solisten, genauso wie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, dokumentieren die Qualität des Ensembles. Im Herbst 2010 zeichnete der WDR „ARIE DUO“ in seinen „Open Auditions“ aus.

„Bergkirchener Winterkonzerte der Musikhochschule Detmold“

Am Sonntag, 12. November 16.30 Uhr beginnt die neue Konzertreihe „Bergkirchener Winterkonzerte der Musikhochschule Detmold“. Eröffnet wird die neue Reihe durch den Rektor der Musikhochschule Prof. Dr. Thomas Grosse. Unter dem Titel „Im Zauberreich der Phantasie“ sind Werke von Mozart, Fantasie c-Moll KV 475, Schubert, Wandererfantasie C-Dur op. 15, Schumann, Fantasie C-Dur op. 17 und Mendelssohn, Phantasie fis-Moll op. 28 zu hören. Es spielt der Pianist Manuel Lange, Professor und Prorektor der Musikhochschule Detmold. Die neue Konzertreihe hat ein abendfüllendes Programm mit Pause und Umtrunk im Gemeindehaus und soll den Studenten und Lehrenden eine weitere Präsentationsmöglichkeit geben. Es sind 4 Konzerte im Wintersemester geplant mit ganz unterschiedlichen Musikern und Ensemble.

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte zu Gunsten des neuen Flügels gesammelt.

Das Programm weist verschiedenste Arten von Querverbindungen auf: Zum Einen handelt es sich bei allen Werken, was offensichtlich ist, um Fantasien. Zum anderen zitieren sowohl die Schumann-Fantasie (Beethovens „An die ferne Geliebte“ auf einen Text von Jeiteles) als auch die Wandererfantasie (Schuberts der Fantasie den Namen gebendes Lied „Der Wanderer“ auf einen Text von Schmidt von Lübeck) ein Werk aus dem Bereich der Liedliteratur, was die Bedeutung der Kunstform Lied für die beiden Komponisten aufzeigt. Außerdem ist der Schumann-Fantasie ein Motto aus dem Gedicht „Die Gebüsche“ von Friedrich Schlegel vorangestellt, welches wiederum Schubert vertont hat.  Auch die beiden anderen Komponisten des Abends waren bedeutende Liederkomponisten: Mendelssohns „Lieder ohne Worte“ dokumentieren neben seinen Kunstliedern auch in der Klavierliteratur seine Leidenschaft für das kantable Spiel und Mozarts „Veilchen“ und „Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte“ möchte man gerne als die ersten perfekt durchkomponierten Kunstlieder bezeichnen. Auch biographisch gibt es enge Verbindungen unter den Komponisten: Der obgleich nur ein Jahr ältere Mendelssohn war in Leipzig ein bedeutender Förderer des noch nicht so arrivierten Freundes Robert Schumann. Schumann wiederum als glühender Verehrer der Werke Franz Schuberts erwarb sich Verdienste als derjenige, der in Wien Schuberts Große Symphonie in C-Dur im Hause von Schuberts Bruder auffand, deren Uraufführung  wiederum unter Mendelssohns Dirigat im Leipziger Gewandhaus stattfand. Mozarts Vorbildfunktion wiederum für Schubert spiegelt sich in einem Tagebucheintrag vom 13. Juni 1816 wider: „O Mozart, unsterblicher Mozart, wie viele, o wie unendlich viele solche wohltätige Abdrücke eines lichtern bessern Lebens hast du in unsere Seelen geprägt.“ 

Weihnachtskonzert des Vokalensembles der Hochschule für Musik Detmold „Pop-Up“

Pop und Jazz der feinen Sorte zum Weihnachtsfest bieten am Sonntag, 3. Dezember um 16.30 Uhr Studierende der Hochschule für Musik Detmold unter der Leitung von Prof. Anne Kohler in der Kirche zu Bergkirchen. Rhythmisch mitreißend, klanglich brillant und harmonisch vielfarbig präsentieren die 26 Sänger/innen von „Pop-Up“ am 1. Advent Songs aus ihrem abwechslungsreichen Repertoire. Stücke von Vokalgruppen wie Take Six (USA), Maybebop (D) oder Vocal Line (DK) stehen neben traditionellen deutschen Weihnachtsweisen. „Pop-Up“ lässt alte Melodien in schlichter Schönheit erklingen, würzt rhythmisch mit Witz und Hintersinn und entführt die Zuhörer in einen überraschenden Abend voll musikalischer Vorfreude auf das Fest. „Pop Up“ heißt das 2010 gegründete Vokalensemble der Musikhochschule Detmold. Jazzstandarts, Popklassiker und legendäre Songwritertitel aller Stilbereiche bilden das breit gefächerte Repertoire. Es swingen, grooven und jubeln die Studierenden der Hochschule und versprühen dabei Lebens- und Musizierfreude. Bereichert wird das Programm durch instrumentale und vokale Solobeiträge einzelner Ensemblemitglieder. Pop-Up war zu Gast auf Festivals in Köln und Aarhus (DK) und wurde im Oktober 2012 mit dem „Förderpreis für junge Kunst“ der Volksbank Höxter Paderborn ausgezeichnet. 2014 trat das Vokalensemble Pop-Up gemeinsam mit den Rolling Stones in der Esprit Arena in Düsseldorf auf.

Kartenverkauf (10,- € auf allen Plätzen ohne Platzreservierung, 20,-/15,- mit Platzreservierung), ab 15 Uhr an der Tageskasse und im Vorverkauf unter www.bergkirchen.net

Konzerte und Musik

Immer wissen, was los ist

Wir informieren Sie gerne regelmäßig per E-Mail über das musikalische Angebot in Bergkirchen. Nutzen Sie dazu unseren für Sie kostenlosen Rundbrief-Service (hier klicken).