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Jungstudierenden-Institut der Musikhochschule Detmold

Am Sonntag, 21. Januar, setzt sich um 16.30 Uhr die Reihe „Winterkonzerte mit der HfM Detmold“ in der Kirche zu Bergkirchen fort. Zu Gast ist das Jungstudierenden-Institut der Musikhochschule Detmold unter der Leitung von Professor Piotr Oczkowski. Zahlreiche Jungstudierenden im Alter von 12 bis 19 Jahren präsentieren sich in einem ganz abwechslungsreichen Programm u. a. mit den Instrumenten Harfe, Geige, Cello, Klavier, Posaune und Orgel. Werke vom Barock bis zur Moderne und solistische wie auch kammermusikalische Beiträge werden zu hören sein. U. a. steht auf dem Programm: Franz Schubert – Arpeggione Sonate (Jungyoon Lee, Cello), Pablo de Sarasate – Carmen Fantasie (Gina Friesicke, Violine), Piotr Tschaikowsky – aus dem Violinkonzert, 2. und 3. Satz (Peter Son Götz, Violine), Johann Sebastian Bach - Partita Nr. 4, Sätze 1-3 (Mira Foron, Violine), Niccolo Paganini – Caprice Nr. 24 (Mira Foron), Frédéric Chopin – Scherzo (Lara Sophie Kluwe, Klavier), Joseph Haydn – Sonate Nr. 51 D-Dur (Simo Staub, Klavier), Franz Liszt – Etude d execution trancendentale Nr. 7 „eroica“ (Simon Staub, Klavier).

Das Detmolder Jungstudierenden-Institut (DJI) gehört zu einer der tragenden Säulen der künstlerischen Nachwuchsförderung an der Hochschule für Musik Detmold und feiert 2018 sein zehnjähriges Jubiläum. Das Institut möchte dem Nachwuchsmangel bei deutschen Studienanwärterinnen und –anwärtern durch gezielte Frühförderung von musikalisch hochbegabten Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren entgegenwirken. 80% der Jungstudierenden nehmen im Anschluss ein Studium an der HfM Detmold auf.

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte gesammelt.
Mit Pause im Gemeindehaus bei Punsch, Sekt,…

Piotr Oczkowski entstammt einer Musikerfamilie und wurde in Krakau, Polen, geboren. Im Alter von sechs Jahren emigriert er nach Maracaibo, Venezuela. Eine größere Gruppe polnischer Musiker wird zur Gründung des Symphonischen Orchesters Maracaibo von der venezolanischen Regierung angestellt, darunter auch die Eltern. Seinen ersten Klavierunterricht erhält er mit acht Jahren bei der Konzertpianistin Elzbieta Sobkowicz, die auch mit übersiedelte. Schon mit 11 Jahren debütierte er als Solist mit Joseph Haydns D-Dur Klavierkonzert mit dem Symphonischen Orchester Maracaibo. Bald darauf folgten Aufnahmen im venezolanischen Rundfunk und Fernsehen als auch weitere Auftritte mit diversen venezolanischen Orchestern. Mit 15 Jahren ging Oczkowski nach Bloomington, USA, als "Special Student" an die Indiana University und wurde in die Klavierklasse des chilenischen Pianisten und Komponisten Alfonso Montesino aufgenommen. In Bloomington legte er sein High-School-Diplom ab.

Im Alter von 17 Jahren kam er mit einem Stipendium des DAAD Bonn nach Deutschland und beginnt ein Hochschulstudium an der Nordwestdeutschen Musikhochschule in Detmold bei Prof. Friedrich Wilhelm Schnurr. Dort absolvierte er 1990 seine Reifeprüfung im Fach Klavier.Seine Ausbildung setzte er als Stipendiat des venezolanischen Kultusministeriums CONAC mit einem Aufbaustudium am Richard-Strauss-Konservatorium, München, bei dem russischen Pianisten Vadim Suchanov fort. Er nahm an den internationalen Meisterkursen mit dem russischen Professor Dimitri Bashkirov am Mozarteum Salzburg und dem Ruhr-Klavierfestival in Recklinghausen teil.

Sein weiterer musikalischer Weg führte ihn zu Prof. Elgin Roth, Hamburg und zu Prof. Dr. Marco Antonio de Almeida, der ihn zur Aufnahme des Studiums im Fach "Musikpädagogik und Aufführungspraxis" an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale führte. Dieses Studium schloß Oczkowski im Herbst 2000 mit Auszeichnung ab.1995 nahm er an den "Polnischen Kulturtagen in Bayern" mit mehreren Konzerten teil. 1999 spielte er das Eröffnungskonzert des Festivals "Von Chopin bis Penderecki" im Prinzregententheater München. Im Mai 2000 absolvierte er die von der Schmidt-Bank organisierte Konzerttournee "Musik in der Bank" durch Bayern und Sachsen. Weitere Konzerte fanden in der Meistersingerhalle Nürnberg, in der Musikhalle Hamburg, in "Jameos del Agua" auf Lanzarote und in Sao Paulo, Brasilien statt. 2005 und 2006 nahm er am Festival de Música de Londrina in Brasilien als Pianist und Dozent teil. Auch 2007 ist seine Teilnahme vorgesehen.

Oczkowski spielte als Solist mit dem Warren Symphony Orchestra, Detroit, USA, dem Orquesta Sinfónica de Maracaibo, Venezuela, dem Orquesta Filarmónica de Venezuela, dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode, der Westsächsischen Philharmonie und dem Philharmonischen Staatsorchester Halle.Neben seiner pianistischen Karriere ist er auch in seiner pädagogischen Arbeit sehr produktiv: 1998 wurde er Lehrbeauftragter an der Martin-Luther-Universität, Halle/Saale im Fach Korepetition und Liedbegleitung. Seit November 2000 war er dort als Dozent für das Hauptfach Klavier und Liedgestaltung tätig. Im Oktober 2006 übernahm er eine Professur als Leiter des Hochbegabtenzentrums an der Hochschule für Musik Detmold.

Er ist Preisträger folgender Wettbewerbe:

    1983 Indianapolis Concert Competition, Indiana, USA

    1983 Grand Rapids International Piano Competition, Michigan, USA

    1989 I. Nationaler Chopin-Wettbewerb in Caracas, Venezuela


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